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Datenbank: Notenblätter / Partituren
Kategorie: Blasorchester / Fanfare / Brass / Big Band
Unterkategorie: Zeitgenoessische Originalmusik (20. / 21. Jhdt)
Artikelnummer: 1296800
Werktitel: PACIS VALLEY
Komponist: HAEMHOUTS, BEN
Arrangeur:
Erscheinungsjahr: 2004
Land: Belgien (BE)
Pflichtstück: CH
Schwierigkeitsgrad: 3 (Mittelschwer)
Selbstwahl-Liste der Verbände: C4 (3. Klasse)
Besetzungsart: BLASORCHESTER / FANFARE
Verlag: BERIATO MUSIC
Dauer: 9:30
Cover: Cover
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Tonbeispiel:
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Preis in EUR: (exkl.Mwst) 175.00 (unverbindlicher Richtpreis)
Ab in die Jukebox: Ab in die Jukebox (Nr. 1296800_PACIS_VALLEY.mp3)
Zusatzinformation: Heindonk (in der Übersetzung: Heide im Sumpfland) ist ein kleines flämisches Dorf mit ca. 600 Einwohnern und liegt an der Mündung zweier Flüsse, der Dijle und der Nete. Der Titel des Werkes stammt aus dem Lateinischen „Vallis Pacis“ (das Tal des Friedens) benannt nach dem gleichnamigen Kloster, welches im 15. Jahrhundert von den Klosterschwerstern des Augustinischen Ordens gegründet wurde. In diesem Werk, eine Auftragskomposition der Blaskapelle von Heindonk „Iever maakt Vooruitgang“ spielt die Dualität der Themen eine entscheidende Rolle: 1. Der Name Heindonk ist eine Zusammensetzung aus „Hei“ (Heide) und „Donk“ (Sumpfgebiet). 2. Das Städtchen liegt genau an der Stelle, an der 2 Flüsse ineinander münden. 3. Damals wurde Heindonk von 2 Naturkatastrophen heimgesucht. Die erste Katastrophe suchte Heindonk im Jahre 1549 heim als heftige Regenfälle das ganze Dorf überfluteten. Und nur wenige Jahre später brach ein zweites Unglück über das Dörfchen ein. Damals wurde das Kloster zu solch einem Ausmaß überflutet dass die Klosterschwestern monatelang in ihrem Kloster gefangen waren und der einzige Weg zur Außenwelt nur mit Booten erreicht werden konnte. Zu allem Überfluss wurde die gesamte Ernte zerstört und somit spitzte sich auch die finanzielle Lage in dem Ausmaß zu, dass die Klosterschwestern schließlich 1552 das Kloster verlassen mussten. Die gesamte Komposition basiert auf diesen beiden katrastrophalen Ereignissen, die das gesamte Werk über musikalisch ineinander verflochten sind. Die Hauptthemen wurden in Moll-Tonarten komponiert um die Tragödie dieser Begebenheiten zu bekräftigen. Das Werk wird vom ersten dieser beiden dramatischen Themen eingeleitet. Die bedächtige Einleitung, in der die Melodie im Euphonium ertönt, ist ein Prolog, der anschließend vom gesamten Orchester übernommen wird. Das erste große Thema fließt im Tack 39 in den Hauptteil des Werkes ein. Das zweite dramatische Thema wird ab Takt 68 eingeleitet. Ein schüchternes und rhythmisches Allegro beschreibt die sich steigernde stürmische Stimmung und wird von einem optimistischen Intermezzo in Dur, welches einige Funken Hoffnung versprüht, abgelöst. Nach einigen Varianten dieser beiden Hauptthemen in Dur erklingt nun ein letztes Mal das Thema des Prologs, dieses Mal in einem bombastischen Finale.
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